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Inhalt und Kritik Op. 62 Sechzehn Gesänge (1901) Nr. 1-6 für hohe Stimme
[1] Nr. 1 Wehe (Martin Boelitz) (2:14) [2] Nr. 2 Waldseligkeit (Richard Dehmel) (1:52) [3] Nr. 3 Ruhe (Franz Evers) (1:58) [4] Nr. 4 Mensch und Natur (Richard Braungart) (1:40) [5] Nr. 5 Wir zwei (Gustav Falke) (2:22) [6] Nr. 6 Reinheit (Martin Boelitz) (2:07)
Op. 98 Fünf Gesänge (1906) Nr. 1-3 für mittlere, Nr. 4-5 für tiefe Stimme [7] Nr. 1 Aus den Himmelsaugen (Heinrich Heine) (2:06) [8] Nr. 2 Der Gute Rat (Schatz) (1:32) [9] Nr. 3 Sonntag (Volkslied) (2:32) [10] Nr. 4 Es schläft ein stiller Garten (Carl Hauptmann) (2:41) [11] Nr. 5 Sommernacht (Gertrud Triepel) (2:05)
OP. 75 Achtzehn Gesänge (1903) Nr. 1-8 für hohe Stimme [12] Nr. 1 Merkspruch (Wilhelm Weigand) (1:51) [13] Nr. 2 Mondnacht (Franz Evers) (3:11) [14] Nr. 3 Der Knabe an die Mutter (serbisch) (1:16) [15] Nr. 4 Dämmer (Martin Boelitz) (2:37) [16] Nr. 5 Böses Weib (Stammbuchvers) (1:05) [17] Nr. 6 Ihr, Ihr Herrlichen (Friedrich Hölderlin) (2:38) [18] Nr. 7 Schlimm für die Männer (serbisch) (2:49) [19] Nr. 8 Wäsche im Wind (Gustav Falke) (1:39)
Op. 55 Fünfzehn Lieder (1900/1901) Nr. 1-6 für hohe Stimme [20] Nr. 1 Hymnus des Hasses (Christian Morgenstern) (3:02) [21] Nr. 2 Traum (Franz Evers) (2:02) [22] Nr. 3 Der Tapfere Schneider (Gustav Falke) (2:13) [23] Nr. 4 Rosen (Marie Itzerott) (4:04) [24] Nr. 5 Der Narr (Ludwig Jacobowski) (1:52) [25] Nr. 6 Verklärung (Marie Itzerott) (2:22)
Op. 142 Fünf neue Kinderlieder (1915) für eine hohe Stimme [26] Nr. 1 Wiegenlied (Gretel Stein) (2:40) [27] Nr. 2 Schwalbenmütterlein (Robert Reinick) (1:10) [28] Nr. 3 Maria am Rosenstrauch (1:52) [29] Nr. 4 Klein-Evelinde (Claire Henrika Weber) (2:24) [30] Nr. 5 Bitte (Adele Holst) (2:15)
( 66:52 min)
Ernst Breidenbach, Piano ... demonstriert eindrucksvoll die hier präsentierte Auswahl: Sänger wie Pianist müssen ein beträchtliches technisches Potential mitbringen, um mit Reger wirkungsvoll reüssieren zu können. ... das Ausdrucksspektrum, das Max Reger der Besetzung Gesang mit Klaiver entlockt, ist wirklich gewaltig, wenn nicht exzeptionell. Markus Schäfer und Ernst Breidenbach werden diesen erheblichen Anforderungen durchaus gerecht, zumal Schäfer sich nicht scheut, nicht nur gestalterisch, sondern auch stimmlich alles zu geben. ...da Farbenreichtum, sprachliche Prägnanz und Ausdrucksbereitschaft auch im Falle von Regers Liedern zu den wichtigsten Qualitäten des Sängers zählen, muss man Schäfer zweifellos als idealen Interpreten dieser Musik betrachten. Ein großes Lob für diese beachtliche Leistung. Rondoplus 11/2007 Akribisch Vielfältiger als man wohl vermuten würde ist das Liedschaffen Max Regers. In seinen rund 300 Liedern steht das eher schlichte Kinderlied neben dem effektvoll affektgeladenen Kunstlied. Der Tenor Markus Schäfer und sein alle technischen Herausforderungen mühelos überwindender Pianist Ernst Breidenbach arbeiten dieses breite Ausdrucksspektrum akribisch heraus. Schäfer meistert die teilweise kühnen Intervalle mit behänder Leichtigkeit, ohne sein Legato dadurch in Gefahr zu bringen. Mitunter erinnert sein Gesang, etwa wenn er Vokale aufhellt, an den Vortragsstil Ian Bostridges, allerdings ohne sich ernsthaft ins Manierierte zu verlieren. Das Klangbild ist klar und hell .... FonoForum, 08/2007 Max Regers Klavierlieder verdienen ein breiteres Publikum. Die Gesänge, die wir auf dieser CD hören, wurden zum Teil zum ersten Mal eingespielt. Markus Schäfer und Ernst Breidenbach tun ein Maximum, um die Lieder 'herüberzubringen'. Schäfer setzt eine sehr breite Palette an impulsiven Gestaltungsmitteln ein, um die Lieder mit opernhafter Dramatik zu beleben. Die 'Dramatik im Kleinen' gibt den Weg frei für eine umfassende Darstellung der Inhalte. Aber man sollte den Anteil des Pianisten an der packenden Wirkung dieses Programms nicht unterschätzen. Reger lässt ja sehr oft das Klavier im Kontrast zur Stimme spielen, was die beiden Interpreten sehr gut anwenden und zu packenden Momenten führt. Pizzicato/Luxemburg, 06/2007 Zwischen wagnerscher Wucht und singender Seligkeit ... Der Tenor Markus Schäfer hat erst vor kurzem mit einer spannenden Entdeckungsplatte über Sigfrid Karg-Elert das Augenmerk auf das Liedschaffen der Spätromantik gelenkt, nun nimmt er sich mit seinem Pianisten Ernst Breidenbach den Liedern Max Regers an: Werke aus seiner mittleren und späten Schaffensphase, darunter einige Erstveröffentlichungen. ... ... Äußerst vielfältig ist der Stimmungsreichtum in Regers Liedern. So stehen auffahrende Ausdruckslieder neben humoristischen Stücken wie "Wäsche im Wind" und ruhigen Stimmungsliedern. Besonders letztere können dem Hörer einen tieferen Zugang zu Regers Liedschaffen bereiten, denn hier gelingt es Markus Schäfer und Ernst Breidenbach, ein Kammerspiel der Empfindungen zu erschaffen, das eine schillernde Gefühlsvielfalt beschreibt. Beeindruckend zwar die strotzende Kraft mancher beinah wagnerisch daherkommenden Gesänge, die Stärke dieser Aufnahme liegt jedoch im Kleinen, in der feinen Auslotung sentimentaler Stimmungswelten. .... www.klassik.com, 05/2007 Rund 300 Lieder hat Max Reger komponiert, doch wer wagt es, sie zu singen oder die schwierigen Klavierparts zu durchdringen? Der renommierte Tenor Markus Schäfer und der Pianist Ernst Breidenbach .... stellen sich dieser Aufgabe und legen eine neue CD (NCA 60165) vor, die buchstäblich aufhorchen lässt. ... Schäfer setzt seine helle, bieg- und schmiegsame Stimme äußerst variabel ein, bald heftig aufbegehrend, bald leise einschmeichelnd. ... Breidenbach durchforstet mit prägnantem und sensiblem Anschlag die dichten Geflechte, die für Reger so typisch sind. So gelingt den Partnern eine vorbildliche Vergegenwärtigung dieser anspruchsvollen Klavierlieder, unterstützt durch Marcus Imbsweilers klugen Kommentar .... Darmstädter Echo, 05/2007 ... Markus Schäfer und sein Partner Ernst Breidenbach haben sich den nicht immer ganz leicht zugänglichen Stücken angenommen und meistern diese höchst anspruchsvolle Aufgabe durchaus respektabel. Hierbei muss man vor allem Schäfers stimmliche Vielschichtigkeit in den so unglaublich unterschiedlichen und gegensätzlichen Liedern loben. Das Opernglas 4/2007
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Max Reger (1873-1916), Lieder NCA 60165-215
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